Helene-Lange-Gymnasium, Hamburg 2004

Hamburgs Gymnasien werden im Zuge der Einführung des Ganztags-betriebes mit Cafeterien ausgestattet, um die Schüler und Schülerinnen mit einem warmen Mittagstisch versorgen zu können.
Im Helene-Lange-Gymnasium werden hierzu Räumlichkeiten im Souterrain der Schule umgenutzt. Neben dem Einbau einer neuen Wärmeküche, sind es hier vorallendingen räumliche und gestalterische Mittel, die eine angenehme Mittagspause garantieren.
Durch geschicktes Öffnen und Aneinanderkoppeln von Einzelräumen wird ein ehemaliger Flur überbrückt und es entsteht ein großzügiger Speisebereich mit einem kommunikativen Zentrum.
Verbaute Winkel werden zu Sitznischen ausgebaut und ermöglichen Aufenthaltsqualitäten neben dem reinen Kantinenbetrieb. Die kontrastierende und überaschende Farbwahl erhöht die Identifikation mit dem neuen Ort. Beleuchtungsschwerpunkte entheben die Cafeteria der übrigen gleichförmigen Schulbeleuchtung.