Glockenträger St. Karl Borromäus, Krefeld Oppum 2004

Die Grundidee für den Glockenträger ergab sich aus der Überlegung, die mächtigen, mehr als 12 m langen Stahlträger aus dem Abbruch der Notkirche wieder zu verwenden, damit ein Zeichen zu setzen und gleichzeitig der kleinen historisch wertvollen Glocke der Gemeinde einen Platz zu geben. Aus einem kreuzförmigen Raster ragt der Hauptträger, an den sich in der Querachse ein zweiter anlehnt, senkrecht in den Himmel. Zusammen mit den in der Längsachse gegeneinander geneigten Trägern entsteht ein bizarres, die Zerrissenheit der Zeit signalisierendes Gebilde, das der alten und einer neuen Glocke einen sichtbaren Platz bietet.